Urlaubsregion

Erlebenswertes im schönen Urlaubsgebiet Pitztal

Steig den Tirolern aufs Dach – Entdecke das Pitztal!

Eintauchen ins ewige Gletscher-Eis, Wandern im Angesicht der Zirbe & Frühstück auf 3.440 Meter!

Bergsteigerfrühfahrt und Frühstück 3.440 am Pitztaler Gletscher

Die Aussicht von der Bergstation der Pitztaler Gletscherbahn von der Sonnenterrasse des Café 3.440 ist unvergleichbar. Wo sonst gibt es über 50 Dreitausender mit einem Rundblick zu bestaunen? Zum Greifen nah ist hier oben auch Tirols höchster Gipfel, die Wildspitze auf 3.774 m. Während der Sommermonate kann man diesen und die restliche Bergwelt gemeinsam mit den Pitztaler Bergführern erkunden und die Gletscherwelt hautnah erleben.

Bergsteiger schätzen die Möglichkeit, die jeden Freitag geboten wird, um mit der Frühfahrt schon um 7.00 Uhr auf den Gletscher zu fahren. Genusswanderer dagegen genießen die Auffahrt mit der Wildsspitze, wo ein Frühstück im Café 3.440 wartet, und lassen sich von Wirt Sepp die Berggipfel erklären.

Der größte Zirbenwald Nordtirols

Die Besonderheiten der alpinen Natur bringt unter anderem der ZirbenPark im Wandergebiet Hochzeiger den Besuchern näher. Insgesamt ist der Rundweg mit seinen zahlreichen Erlebnisstationen etwa einen Kilometer lang. Er beginnt an der Mittelstation der Hochzeiger Bergbahnen, weist kaum Höhenunterschiede auf und ist daher auch für Kleinkinder geeignet. Oder darf’s mehr Action sein? Dann nichts wie auf zur neuen „ZirbenCart“-Strecke, die über 3,7 Kilometer hinab zur Mittelstation führt.

Am Rifflsee startet Europas höchste Floßfahrt

Der Rifflsee liegt auf 2232 Metern zwischen den majestätischen Gipfeln des Pitztals – und ist nicht nur der größte Bergsee Tirols, sondern aufgrund seines faszinierenden Farbspiels auch einer der schönsten. Im Sommer nimmt hier die höchste Floßfahrt Europas ihren Betrieb auf. Nach guter alter Wikingerart zusammengebundene Holzstämme bieten die schwimmende Plattform, auf der bis zu 60 Personen Platz finden. Bis Oktober können Gäste einchecken und die hochalpine Landschaft mit ihren vergletscherten Bergriesen aus atemberaubender Perspektive erleben.

Der „ZirbenPark“ am Hochzeiger

Zum Sommerauftakt wartet der Familien-Berg im Pitztal mit 14 Erlebnisstationen auf

Von allen Nadelbäumen wächst die Zirbe am langsamsten, ganz im Gegensatz zum „ZirbenPark“ am Hochzeiger im Pitztal. Der wartet auch in diesem Sommer mit neuen Familien-Attraktionen auf. Im wahrsten Sinne ein Highlight ist das sechs Meter hohe ZirbenNest, das einem geheimen Verlies nachempfunden ist und dessen Zugang von kleinen und großen Abenteurern erst einmal gefunden werden muss. Ebenfalls neu ist das ZirbenNuss-Spiel, bei dem es neben dem Spaß auf den verschiedenen Kugelbahnen um die Erforschung physikalischer Gesetzmäßigkeiten und die Förderung der Motorik geht. Damit wird der etwa ein Kilometer lange Rundweg durch den ZirbenPark um zwei Attraktionen erweitert und bietet insgesamt 14 abwechslungsreiche Erlebnisstationen. Dazu zählen auch der Wasserspielplatz und die beliebten ZirbenCarts. Der Rundweg beginnt an der Mittelstation der Hochzeiger Bergbahnen, weist kaum Höhenunterschiede auf und ist daher auch für Kleinkinder geeignet. Besucher erreichen den Erlebnisweg bequem per Gondel. Berg- und Talfahrt kosten 18 Euro für Erwachsene und 6,50 Euro für Kinder. Wer die Gletscherpark Card hat, mit der alle Bahnen der Region genutzt werden können und es bei diversen Partnern Ermäßigungen gibt, fährt gratis. Die Card kostet 66 Euro für drei in fünf Tagen.

Die zahlreichen Familienattraktionen im ZirbenPark am Hochzeiger beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Art mit der sogenannten Königin der Alpen. Start des Rundwegs ist am Zirben-Infopoint an der Mittelstation. Es folgen Stationen, die Zirbennadeln und Zirbenkeimlinge heißen. In die Hochbeete können beispielsweise Zirbelnüsse gesetzt werden. So wird der  Kreislauf des Baumes vom Wachsen bis zu seiner Verarbeitung veranschaulicht. Dazwischen gibt es immer wieder spielerische Pausen wie das Zirbenwasser. Dabei handelt es sich nicht um einen Schnapsausschank, sondern um einen Wasserspielplatz mit Bachläufen, Holzrinnen und verschiedenen Flachwasserteichen. Hier planschen die Kinder nach Herzenslust herum, bauen Dämme und stauen Wasser. Wenn genug geplanscht und alles verbaut und gestaut ist, kann man mit kleinen Zirbenbötchen von Steg zu Steg fahren oder Edelsteine aus dem Kiesbett sammeln.

Neben dem ZirbenZapfen, einem zwölf Meter hohen Erlebnisturm mit Aussichtsplattform und 16 Meter langer Röhrenrutsche, ist das neue ZirbenNest ein weiteres Highlight. In dem sechs Meter hohen Verlies können Kinder wunderbar herumklettern und die neuen Kugelbahnen ausprobieren. Am Zirbenhobel, kurz vor dem Ende des Rundwanderwegs, liegen große Holzscheite und entsprechendes Werkzeug bereit, mit dem sich die selbst gehobelten Späne in kleine Baumwollsäckchen füllen und mit nach Hause nehmen lassen.

Der ZirbenPark am Hochzeiger hat nunmehr den dritten Sommer geöffnet und ist seitdem kontinuierlich gewachsen. Der etwa ein Kilometer lange Rundweg führt von der Hochzeiger Mittelstation durch den Zirbenwald – einen der größten zusammenhängenden Zirbenbestände im Alpenraum – an den verschiedenen Familienattraktionen vorbei wieder retour zum Ausgangspunkt. Mit Kindern kann man für die Strecke anderthalb bis zwei Stunden einplanen, so viel gibt es unterwegs zu entdecken und auszuprobieren. Zwei Mal wöchentlich, montags und freitags ab 10 Uhr, gibt es zudem geführte Touren, auf denen ZirbenPark-Mitarbeiter Wissenswertes über die „Königin der Alpen“ und ihr edles Holz erzählen sowie Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stationen im ZirbenPark geben. Der eine und andere Tipp kann beim anschließenden ZirbenPark-Quiz dann durchaus hilfreich sein.

Auch die ZirbenCarts sind ein absoluter Renner. Startpunkt ist die Sechszeiger Bergstation, mit der Gondelbahn und Doppelsesselbahn ist man schnell und bequem oben. Von nun an geht’s bergab: Die Strecke bis ins Ziel an der Mittelstation ist 3,7 Kilometer lang und garantiert eine abenteuerlustige Fahrt vor grandiosem Bergpanorama. Bei den ZirbenCarts (9 Euro pro Fahrt) handelt es sich um eigens entwickelte Funsport-Downhillgeräte, die nicht nur jede Menge Spaß, sondern dank hydraulischem Zweikreis-Scheibenbremssystem auch höchste Sicherheit garantieren. Ein besonderer Tipp für all jene, die partout nicht aussteigen wollen: Auf geführten Spezialtouren, die von einem Guide geleitet werden und ab fünf Personen buchbar sind (20 Euro pro Person), geht es kurz nach 16 Uhr im ZirbenCart von ganz oben nach ganz unten – von der Sechszeiger Bergstation auf 2.370 Meter bis zur Hochzeiger Talstation auf 1.450 Meter. Macht knapp 1.000 Höhenmeter auf zehn Kilometer Fahrspaß.

Hochalpine Highlights

für entspannte Genießer

Seien wir ehrlich: Irgendwann wird’s immer steil im Pitztal – und allein die Höhe lässt schon so manchen kurzatmig werden. Zum Glück gibt’s die Bergbahnen, die auch wenig trainierten Flachländern unvergessliche Eindrücke in der Gipfelwelt ermöglichen. Einen der schönsten Ausblicke genießt man von der Tanzalm, die wie eine erhabene Aussichtskanzel nur zehn Gehminuten von der Bergstation der Hochzeigerbahn entfernt liegt. Sich einfach auf die Terrasse setzen und zum Kaiserschmarrn die Sicht auf die Kaunergratgruppe über den Arlberg bis zu den Lechtaler Alpen genießen. Hier oben gibt’s leichte Wanderwege – und immer neue Perspektiven. Am nächsten Tag vielleicht zum Stuibenfall, einem der imposantesten Wasserfälle im gesamten Pitztal, der mit einer Aussichtsplattform lockt? Genießer sollten unbedingt auch dem Pitztaler Gletscher einen Besuch abstatten. Vom Café 3.440, dem höchstgelegenen in ganz Österreich, ist die Aussicht schlicht überwältigend. Insgesamt wartet das Pitztal mit 380 Wanderweg-Kilometern auf und Gäste können gratis an zahlreichen geführten Touren teilnehmen.

Sommerurlaub im Pitztal

Es ist schon etwas ganz Besonderes – das Tiroler Pitztal, das sich zwischen Ötztal und Kaunertal versteckt: Zu Füßen des höchsten Tiroler Gletschers (3440 m) finden Urlauber hochalpine Herausforderungen und genießen unterm Dach Tirols eine Welt wie aus dem Bilderbuch. Mit dörflichen Strukturen, familiärer Atmosphäre und unverfälschter Herzlichkeit. Wer ins Pitztal kommt, lässt den Alltag schnell hinter sich. Von Imst führt die Straße gut 40 Kilometer hinauf, rechts und links steil aufragende Felsen und immer wieder gigantische Wasserfälle. Hier, wo die Natur den Ton angibt, fällt das Abschalten leicht. Gipfelstürmer brechen zur Wildspitze (3774 m) auf, dem höchsten Berg Nordtirols. Genießer kehren im Café 3.440 ein und lassen den Anblick auf sich wirken. Umrunden den Rifflsee als größten Naturbergsee Österreichs (2232 m), zu dem man mit der gleichnamigen Bahn hinauf schwebt. Streifen durchs Hochzeigergebiet mit seinem unvergesslichen Panorama. Oder nehmen an geführten Almwanderungen teil und singen im Zweifel oben mit dem Hüttenwirt zusammen noch ein Liedchen. Jeder, wie er mag, ist das Motto der Pitztaler und der optimale Leitfaden für den Urlaub. Wobei natürlich viele kommen, weil sie das Extreme suchen. Mit hochkarätigen Sportveranstaltungen lockt das Pitztal in den Sommermonaten viele Trendsportler an, sei es mit dem Gletschermarathon Pitztal-Imst oder auch mit dem „Pitz Alpine Glacier Trail“, dem höchsten Geländelauf Österreichs.

XP Abenteuerpark

Im Pitztal lernen schon die Kleinsten das Klettern. Sobald sie 90 Zentimeter messen, beginnt der Spaß im XP Abenteuerpark in Jerzens. Konkret in der Kletteranlage, die mit maßgeschneiderten Parcours für alle Altersgruppen sowie tollen Familienermäßigungen lockt. Gästekinder können zudem mittwochs mit dem Pitztaler Freizeitpass im Kletterpark am Hochzeiger üben und zahlen bei Vorlage des Pitztaler Freizeitpasses 11 Euro (4- bis 6-Jährige) bzw. 15 Euro (7- bis 14-Jährige). Denn gute Vorbereitung ist alles, um irgendwann alleine den ersten Klettersteig zu bezwingen. Einsteiger haben gleich am Taleingang in Arzl zwei Varianten zur Auswahl oder sie fahren ganz nach hinten zum Pitztaler Gletscher, wo einer von vier Steigen für Kinder ab zehn Jahren geeignet ist. In der Gletscherstube tauscht man sich anschließend bei Tiroler Schmankerln aus – und plant für den nächsten Tag vielleicht sogar eine Sportkletterroute ein. Davon stehen im Gletschergarten insgesamt 18 zur Auswahl, alle im leichteren Bereich und alle mit gigantischen Ausblicken auf die Eiswelten. Für Familien besonders geeignet ist auch der Klettergarten in Stillebach – nicht nur wegen seiner acht einfachen, kurzen Routen, sondern auch wegen des Badeteichs und der Kneippanlage, in der man sich anschließend abkühlen kann. Der Hexenkessel in Plangeross dagegen ist nur etwas für echte Bergfexe. Er verzaubert Sportler mit mehr als 30 Touren in den oberen Schwierigkeitsgraden und ist in nur wenigen Minuten vom Tal aus erreichbar. Wer’s wirklich hochalpin und abgeschieden mag, wandert von Plangeross etwa dreieinhalb Stunden hinauf zur Kaunergrathütte und nimmt sich hier oben die 21 Sportkletterrouten vor. Oder zumindest eine davon.

Trail Running im Pitztal

Im Winter dreht sich fast alles ums Skifahren, im Sommer ums Laufen. Als österreichische Trail Running Destination Nummer 1 versammelt das Pitztal die komplette Sportler-Szene. Wenn beim 6. Pitz Alpine Glacier Trail von 2. bis 5. August Geländeläufer aus ganz Europa antreten, messen sich die Cracks auf einer Distanz über 100 Kilometer – und bewältigen rund 6700 Höhenmeter. Am Stück, wohlgemerkt. Aber auch die Läufe über 85, 42, 26 beziehungsweise 15 Kilometer haben es in sich. Schon im Tal bewegt man sich auf etwa 1700 Metern und Richtung Pitztaler Gletscher, dem mit 3.440 Metern höchsten in ganz Tirol, wird die Luft immer dünner. Deshalb ist das Pitztal auch bestens geeignet für optimales Höhentraining. Ob Anfänger oder Athlet: Die Infrastruktur mit Schnupperkursen, diversen Camps und ausgesuchten Partnerhotels macht das Pitztal zum Kompetenz-Zentrum in Sachen Trail Running. Am 2. August findet zudem das 4. Europäische Trail Running Symposium statt. Diesmal geht es ums Thema Ernährung, zu dem sich Experten, Sportler und Besucher austauschen werden. Wer den neuen Trendsport, den viele noch unter dem Begriff Waldlauf kennen, einfach einmal ausprobieren möchte, kann von Juli bis September jeden Dienstag gratis mit dem Pitztaler Freizeitpass schnuppern. Oder doch lieber den anderen beim Laufen zuschauen? Absolut spektakulär ist auch der Gletschermarathon Pitztal-Imst. Er wird am 1. Juli zum 13. Mal ausgetragen, im Teilnehmerfeld vertreten sind zahlreiche internationale Top-Athleten.

Café auf 3.440m

Das Café 3.440 – das höchste in ganz Österreich – ist ein absolut lohnendes Ziel für Genießer. Nicht nur wegen der gigantischen Aussicht, auch wegen der leckeren Torten und Kuchen. Die kommen übrigens immer frisch aus der hauseigenen Konditorei und haben sich längst eine Fan-Gemeinde erobert. Oder wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Frühstück in der Welt der Dreitausender? Während der Sommermonate können Gäste freitags um sieben Uhr die Bergsteigerfrühfahrt mit dem Gletscherexpress nutzen und gleich weiter mit der Wildspitzbahn zum höchsten Frühstück des Landes gondeln. Die ambitionierten Mitfahrer in der Bahn nutzen derweil die Morgenstunde, um mit den Experten der Pitztaler Bergführervereinigung zur Wildspitztour aufzubrechen und den zweithöchsten Berg Österreichs (3447 m) zu bezwingen. Wer es lieber entspannt angeht, kann nach seinem Genießer-Frühstück durch die Ausstellung „Pitztal einst und jetzt“ schlendern und anschließend die Kapelle des weißen Lichts ansteuern: Ein Rundwanderweg führt zu dem imposanten Bau mit seinen bemerkenswerten Farbspielen im Inneren. Auf dem Pitztaler Gletscher gibt es etliche Wandermöglichkeiten, einfache Spaziergänge ebenso wie herausfordernde Touren. Besonderer Tipp: Die Gletscherwanderungen ins ewige Eis, die dienstags und donnerstags als Halbtagestouren im Angebot sind und bei denen Urlauber jede Menge interessanter Details über diese einzigartige Welt erfahren.

Boulder im Pitztal

Die Einheimischen kennen ihn schon lange – den märchenhaften Wald Mandlers Boden, der sich im Pitztal oberhalb des Weilers Ritzenried an den Hang schmiegt und der zum Bouldern wie geschaffen ist. Vergangenes Jahr wurde das Areal mit seinen imposanten Felsen offiziell als neues Boulder-Gebiet ausgewiesen. Mit 55 Blöcken und 180 Routen, die auf www.climbers-paradise.com gelistet sind. Viele der Felsbrocken weisen nur einen geringen Schwierigkeitsgrad auf und sind daher optimal für Familien und Einsteiger. Wer das „Klettern in Absprunghöhe“ und ohne Seil und Gurt einmal ausprobieren möchte, nimmt am dreistündigen Schnupperkurs für 49 Euro inklusive Ausrüstungsverleih (Kletterschuhe, Matten, Magnesium) teil. Für Gästekinder ist die Faszination Bouldern mit dem Pitztaler Freizeitpass gratis: Guides führen den Nachwuchs dienstags in den Trendsport ein.

ZirbenPark

Sie riecht gut. Und sie tut gut. Beruhigt den Herzschlag, fördert Entspannung und tiefen Schlaf. Die Zirbe, das hochalpine Gewächs, das als Königin der Alpen bezeichnet wird. Einen der schönsten Zirbenwälder Tirols gibt es am Hochzeiger im Pitztal. Einfach durchspazieren und einatmen.

Wer mit allen Sinnen genießen möchte, kann durch den ZirbenPark wandern – über einen 2015 angelegten Rundweg, der jedes Jahr neue Attraktionen hinzu gewinnt. So in diesem Sommer das ZirbenNest und die ZirbenKugelbahnen. Erprobte Highlights sind der Erlebnisturm in Zirbenzapfenform mit zwölf Meter hoher Aussichtsplattform und 16 Meter langer Röhrenrutsche; ebenso der Wasserspielplatz (ZirbenWasser), der mit Bachläufen und Holzrinnen zum Bauen und Staunen einlädt. Er ist direkt neben der Mittelstation, wo der Park beginnt. Montags und freitags können Gäste bei Führungen tiefer in die Materie einsteigen und genauer erfahren, warum die Zirbe so gut fürs Wohlbefinden ist (zwei Euro für Erwachsene, Kinder gratis). Oder darf’s mehr Action sein? Dann nichts wie auf zur „ZirbenCart“-Strecke, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde und über 3,7 Kilometer hinab zur Mittelstation führt (neun Euro). Kinder ab zwölf Jahren und 1,5 Meter Körpergröße dürfen ihr Mountaincart alleine steuern, Kleinere starten als Copiloten. Wer den Kick sucht, fährt – mit Guide – bis zur Talstation durch.

Genießer treffen sich zum Zirbenschnapsworkshop im Zeigerrestaurant und lernen hier, was ein richtig gutes Stöffchen ausmacht. Hochprozentiger, Gewürze und natürlich Zirbenzapfen: Alles steht bereit. Der Experte zeigt, wie’s geht – dann ran ans Werk und einfach drauf achten, dass der Selbstgemachte den Transport nach Hause heil übersteht. Die Workshops werden von 12. Juli bis 16. August donnerstags angeboten, beginnen um 14 Uhr und kosten 20 Euro pro Person.

Die höchste Floßfahrt Europas

Der Rifflsee liegt auf 2232 Metern – und ist sicher nicht nur der größte, sondern auch einer der schönsten Naturbergseen in ganz Tirol. Rundum ragen vergletscherte Bergriesen in den Himmel, an den Ufern weiden im Sommer Pferde, verspeisen frische Kräuter, nehmen ab und zu ein Tretbad – und machen die Idylle perfekt. Wer die majestätische Atmosphäre hier oben einmal aus einer ganz besonderen Perspektive erleben möchte, kann im Sommer auf einem Floß einchecken. Es bietet Platz für bis zu 60 Personen und gleitet nahezu geräuschlos mithilfe eines Elektromotors dahin. Das Erlebnis dauert ca. 45 Minuten und wird von 15. Juni bis 7. Oktober täglich angeboten. Start ist jeweils um 13.30 Uhr, während der Monate Juli und August zudem um 10.30 Uhr. Erwachsene zahlen zwölf Euro bzw. 27 Euro inklusive Berg- und Talfahrt, Kinder 7 Euro (ohne Berg- und Talfahrt). Für Kinder ab Jahrgang 2009 und jünger ist das Erlebnis in Begleitung eines Elternteils gratis.

alpiner Kosmetik

Die Kraft der Alpen bietet viele Heilmittel an.

Wer den Hof von Martin Gundolf aus Wenns betritt, den erwartet ein Fest für die Sinne: Der Duft von zahlreichen wohlriechenden Alpenkräutern und heißem Bienenwachs liegt in der Luft, ans Ohr dringt das Summen der fleißigen Honig-Sammlerinnen. Um bis zu 1,2 Millionen Exemplare kümmert sich der Vollerwerbsbienenbauer im Sommer. Aus Honig, Wachs und Heilkräutern der Region wird auf dem Hof, der seit 600 Jahren im Familienbesitz ist, natürliche Kosmetik ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Längst hat Gundolf die Marke „Alpienne“ etabliert. Inzwischen arbeiten 15 Leute in Produktion, Labor und Versandlager im alten Heustadl. Angeboten werden rund 600 hausgemachte, alpine Produkte wie Zirben-Schlafkissen, Arnika-Tonikum und Propolis-Pflegecreme. Nach wie vor gilt der Grundsatz „zurück zu den Wurzeln“. Fast alle Pflanzen werden wild gesammelt, von heimischen Bauern und Hirten, nur die Ringelblume wird angebaut, natürlich ökologisch. Insgesamt wachsen hier auf 860 Metern Höhe 350 verschiedene Kräuterarten. Der 43-Jährige bereitet sie auf, ist für die Mischung und Herstellung zuständig und in seinem Labor immer auf der Suche nach einer neuen Kreation. Darin steckt viel Handarbeit: Die Bienenwachskompressen werden zum Beispiel erst aus warmem Wachs gegossen und dann nach dem Trocknen in Platten geschnitten. Auf die Brust gelegt sind sie gut bei Bronchitis und Asthma. Das Wachs zieht die Schadstoffe heraus, der Propolis-Inhaltsstoff wirkt wie ein natürliches Antibiotikum.

Das Pitztal – das Dach Tirols

Alles weiß. Romantische Dörfer, tief verschneite Wälder, steil aufragende Felsriesen. Im Tiroler Pitztal, das sich zwischen Ötztal und Kaunertal versteckt, wohnt der Winter. Hier auf dem Dach Tirols, das mit seinem Gletscher das höchste Skigebiet Österreichs (3440 m) zu bieten hat und wo sich die Häuser bis in eine Höhe von mehr als 1700 Meter in die Landschaft schmiegen, finden Gäste hochalpine Herausforderungen und genießen zugleich märchenhafte Wintertage. Mit dem Gletscher verbunden ist das Skigebiet Rifflsee mit seinen anspruchsvolleren Abfahrten. Der Hochzeiger liegt ein paar Kilometer weiter talauswärts und punktet vor allem als Familien-Skigebiet mit zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Pistenrand und mittendrin im Schneeparadies. Für Tourengeher ein magisches Ziel ist die Wildspitze (3774 m), der höchste Berg Nordtirols – der spätestens dann ruft, wenn man ihn einmal vom legendären Café 3440 am Gletscher in voller Pracht bewundert hat. Während Langläufer im Pitztal ihr gesundes Höhentraining absolvieren und sich auch in der Talsohle immer auf bestens präparierte Loipen freuen können, sind Eiskletterer von den Wasserfällen fasziniert, die im Winter zu bizarren Skulpturen erstarren. Wer wandert, kann hier und da zuschauen, wie echte Cracks die Vertikale meistern.

Das Pitztal, das Dach Tirols, ist aufgrund seiner Höhenlage eines der wenigen wirklich schneesicheren Urlaubsziele im gesamten Alpenraum. Es liegt zwischen Ötztal und Kaunertal, bietet Wintersportlern hochalpine Herausforderungen und Genießern Romantik pur. Der Pitztaler Gletscher, das höchstgelegene Skigebiet in ganz Österreich, reicht bis 3440 Meter hinauf und hat von September bis Mai geöffnet. Mit dem Gletscher verbunden ist das Skigebiet Riffelsee, das mit seinen steilen Abfahrten Fortgeschrittene lockt. Der Hochzeiger liegt ein paar Kilometer weiter talauswärts und punktet vor allem als Familien-Skigebiet mit zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Pistenrand und mittendrin im Schneeparadies. In den vier Gemeinden Arzl, Wenns, Jerzens und St. Leonhard leben insgesamt 7400 Einwohner, es gibt rund 8100 Gästebetten in allen Kategorien.

Sport- und Freizeitmöglichkeiten im Winter

Atemberaubende Skitouren auf dem Dach Tirols (für viele das Highlight: die Wildspitze, der mit 3774 Metern zweithöchste Berg Österreichs); 70 Loipenkilometer (inklusive Gletscher und Rifflsee); 45 Eisklettergebiete; 146 km teilweise geräumter Winterwanderwege; Rodeln (7 Bahnen, regelmäßig Nachtrodeln in Mandarfen und am Hochzeiger); Schneeschuhwandern, Eislaufen und Eisstockschießen (Plätze in Arzl, Wenns und Jerzens), Pferdeschlittenfahrten, Alpine Winterfahranlage uvm. Besonderer Tipp: Pistenbully-Fahren am Hochzeiger.

Ausgezeichnete Skigebiete im Pitztal

Pitztaler Gletscher:

  • als „Geheimtipp: führendes Skigebiet bis 30 km Pisten“ 2016 ausgezeichnet von Skiresort Service International
  • ausgezeichnet mit dem Pistengütesiegel des Landes Tirol

Skigebiet Hochzeiger:

  • als „Geheimtipp: führendes Skigebiet bis 40 km Pisten“ 2017 ausgezeichnet von Skiresort Service International (Fünf-Sterne-Bewertungen, damit die höchste Punkteanzahl in den Kategorien Lifte & Bahnen, Pistenpräparierung sowie Familie & Kinder)
  • jüngste Gästebefragung: In 44 österreichischen Skigebieten wurden Gäste um ihre Einschätzung gebeten. Das Skigebiet Hochzeiger erzielte in punkto „Freundlichkeit der Mitarbeiter“ erneut den ersten Platz
  • ausgezeichnet mit dem Pistengütesiegel des Landes Tirol

Pitztal Wild Face

oder das härteste Freeride-Rennen der Welt

Sie heißen Philipp und Raphael Eiter. Beide sind im Angesicht des Mittagskogels (3173 m) aufgewachsen, der den Talschluss und zumindest Richtung Süden das Ende der Welt markiert. Bis die Cousins vor sechs Jahren, nach diversen internen Freeride-Wettkämpfen um die beste Zeit, auf die glorreiche Idee kamen, den Mittagskogel ins Zentrum zu stellen. Inzwischen hat sich das „Pitztal Wild Face“-Rennen zum Hotspot der Szene entwickelt. Nur die Besten des Qualifiers durch das Hirschtal dürfen antreten und sich über 1510 Höhenmeter und 4,6 Kilometer durch unpräpariertes Gelände den besten und schnellsten Weg nach unten zum Ziel in Mandarfen suchen. Die Cracks schaffen das in sechs Minuten, Normalos mit Offroad-Affinität brauchen locker eine Stunde. Das „Pitztal Wild Face“, das gleich zwei Sterne für die Qualifikation zur Freeride World Tour bringt, ist das einzige Rennen dieser Art, bei dem es nur um die Geschwindigkeit geht und die Ideallinie frei gewählt werden kann. Der erste Sieger vor sieben Jahren war übrigens Schmatz Eiter, der Onkel von Philipp und Raphael, der sich damit lebenslang die Startnummer 1 gesichert hat. Alle nachfolgenden Startnummern werden ausgelost. Längst haben ihm andere, darunter sein Neffe Frederick Eiter, den Rang abgelaufen. Es wird spannend werden, allein schon beim Zuschauen. Wer beim Wild Face am März dabei sein möchte, kann günstige Arrangements nutzen. Und taucht ein in eine sportlich-chillige Atmosphäre, die man eigentlich eher beim Wellenreiten in Kalifornien vermuten würde.

Eisklettern

Sie tragen Namen wie Havanna, Monsterline, Shark oder Spiel mit dem Feuer – und beschreiben Koordinaten im Paradies: Wenn die imposanten Wasserfälle des Pitztals als bizarre Skulpturen erstarren, haben Eiskletterer hier die Qual der Wahl. Mit insgesamt 45 ausgewiesenen Eisklettergebieten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade gehört das Pitztal längst zu den absoluten Hot Spots der Szene. Der 455 Meter hohe Luibisbodenfall, der sich am Ortsrand von Stillebach auftürmt und den man nach fast jeder Stufe problemlos abbrechen kann, wird besonders gern für Kurse und Schulungen genutzt. Zahlreiche Einstiege sind auf kurzem Weg erreichbar, andere liegen in der hochalpinen Abgeschiedenheit. Zu den absoluten Highlights zählen die Piösmesfälle am Fuße der 3353 Meter hohen Rofelewand – einem der schroffsten Berge des Pitztals. Am besten, man nimmt sich einen Bergführer und stapft auf Tourenskiern durch die weißen Weiten hin zur eisigen Herausforderung. Generell empfiehlt es sich, die ersten Ausflüge im Pitztal mit einheimischen Guides zu unternehmen, die die Struktur des Eises aufgrund jahrelanger Erfahrung lesen und beurteilen können ebenso wie die aktuelle Lawinenlage. Besonderer Tipp: Der Sportkletterführer der Ferienregionen Imst, Pitztal und Ötztal, der auch für die Sommerplanung alle wichtigen Informationen enthält.

Langlaufen

Langläufer haben’s nicht immer leicht: Wer ganz sicher sein möchte, dass es genügend Schnee gibt und die Loipen hervorragend präpariert sind, ist im Pitztal an der richtigen Adresse. Bereits die Talloipe, die über 21,7 Kilometer vom Örtchen Wiese bis hinauf ins 1743 Meter hoch gelegene Mandarfen führt, bietet aufgrund ihrer Höhenlage optimale Bedingungen. Auch in eher warmen Wintern. Egal ob klassisch unterwegs oder im Skating-Stil – das Panorama entlang der Spur, die überwiegend am bizarr-vereisten Bergfluss Pitze entlang führt, ist einfach überwältigend. Und der Ausstieg ganz leicht: Denn in jedem Weiler entlang des Loipenrands hält der Regio-Bus, den Gäste mit dem Freizeitpass kostenlos nutzen können, um abzukürzen, im nächsten Ort einzukehren oder bei Bedarf schnell wieder am Ausgangspunkt zu sein. Auch rund um Wenns oder in Jerzens bieten sich diverse kleinere Runden mit je eigenen Highlights an. Oder wie wär’s mal mit einer Runde auf dem Dach Tirols? Oben am Pitztaler Gletscher auf 2760 Metern können Langläufer von Herbst bis Frühjahr ein Höhentraining vor atemberaubender Kulisse absolvieren. Im Skigebiet Rifflsee bewegt man sich in der Loipe auf durchschnittlich 2250 Meter Höhe. Wen wundert’s angesichts dieser Möglichkeiten, dass Mario Stecher, der Doppelolympia- und zehnfache Weltcupsieger der Kombinierer, längst zum Wahl-Pitztaler geworden ist? Er wohnt mit Ehefrau Carina Raich und seinen Söhnen David und Luis in Leins. Mit etwas Glück trifft man ihn in der Loipe.

Rodelspaß und Hüttenzauber

Lust auf einen zünftigen Rodelabend? Dann nichts wie auf zur Tanzalm. Jeden Donnerstag ist die Gondelbahn am Hochzeiger nach dem regulären Skibetrieb von 19.30 bis 21 Uhr in Betrieb. An der Talstation den Schlitten ausleihen, entspannt bis zur Mittelstation auf 2000 Meter Höhe schweben – und sich auf ein rasantes Abenteuer freuen. Über sechs Kilometer und 550 Höhenmeter schlängelt sich die beleuchtete Naturrodelbahn in Serpentinen durch den märchenhaft verschneiten Zirbenwald zurück zum Ausgangspunkt. Wer mag, stärkt sich zwischendurch beim Ripperlessen auf der Tanzalm. Während Gäste am Hochzeiger auch tagsüber auf dem Schlitten Gas geben können, gehört ihnen die Welt am Rifflsee erst abends. Immer mittwochs, donnerstags, freitags und samstags ab 18.00 Uhr ist die Piste von der Pitztaler Skihütte hinunter nach Mandarfen eine Rodel-Strecke. Wer keine Lust hat, die Viertelstunde nach oben zu laufen, kann die Schnee-Raupe nutzen. Nach der Einkehr in der Pitztaler Skihütte, die mit Tiroler Schmankerln lockt, nimmt man sich einen Schlitten – und stellt ihn nach der 1,5 Kilometer langen Fahrt am Ziel vor der Pitztaler Alm wieder ab. Insgesamt gibt es übrigens sieben Rodelbahnen im Pitztal.

Weihnachtsmärkte in der Adventszeit

Der Schnee knirscht unter den Füßen, der Glühwein duftet, die Häuser strahlen: Wer die Adventszeit von ihrer romantischen Seite erleben möchte, ist im Pitztal genau richtig. Das kleine Dorf Plangeross, das seinen Platz zwischen steil aufragenden Felsriesen auf 1600 Meter Höhe kurz vor dem Talschluss behauptet, wird im Dezember zum Adventskalender. Jeden Abend öffnet ein anderes Haus sein Fenster und bewirtet nach alter Tradition Urlauber und Einheimische mit hausgemachten Spezialitäten wie selbst geräuchertem Speck, Strudel nach Familienrezept, Bratäpfeln, leckeren Keksen, Glühwein und Schnapserln. Man trifft sich mal hier, mal dort, um die besondere Atmosphäre des Pitztaler Bergadvents zu atmen. Am Abend geht’s mit Fackeln durch den tief verschneiten Wald zu einer Lichtung, auf der eine besinnliche Waldandacht unter freiem Himmel gehalten wird. Wer besondere Wünsche hat, kann sie übrigens im Christkindl-Postamt auf den Weg bringen: Das ist im Café 3.440 auf dem Gletscher untergebracht und hat österreichweit den kürzesten Weg nach oben.

Der älteste Krippenverein im ältesten Bauernhaus Tirols

Er ist der älteste in Tirol und damit vermutlich sogar weltweit: Der „Weihnachtskrippe-Gesellschaftsverein Wenns“, der 1860 in der Heimat dieser traditionellen Volkskunst gegründet wurde. Seitdem schnitzten die Mitglieder mehr als 350 Kunstwerke, von denen die meisten noch erhalten sind. Heute zählt der Verein rund 160 Mitglieder, die sich nach wie vor dem Motto „Jeder Familie eine Weihnachtskrippe“ verpflichtet fühlen. Daher gibt es das ganze Jahr über Baukurse für Krippen und Weiterbildungen im Krippenbau, die selbstverständlich auch von Gästen gebucht werden können. Vereinsvorsitzender und Krippenbaumeister Peter Riml freut sich. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann das Museum im Stamserhaus in Wenns besuchen. Die Grundmauern des ältesten erhaltenen Bauernhauses in Tirol stammen aus dem 13. Jahrhundert, im gewölbeartigen Keller werden einzigartige Krippen unterschiedlicher Stilrichtungen präsentiert. In den oberen Stockwerken finden sich volkskundliche Raritäten, die einen Einblick in die Historie des Pitztals ermöglichen.

Anreise ins Pitztal

Auto:

  • über Garmisch-Partenkirchen und Fernpass Richtung Imst bis Abzweigung Imst-Pitztal
  • über Kufstein auf der Inntalautobahn A 12 Richtung Bregenz und Innsbruck bis Abfahrt Imst-Pitztal
  • über Bregenz, Feldkirch und Arlberg bis Abfahrt Imst-Pitztal

Bahn:

  • mit dem Zug bis Imst, weiter mit dem Postbus ins Pitztal. Hinweis: Das Busnetz im gesamten Pitztal ist für Gäste gratis

Flug:

  • nach Innsbruck (60 km entfernt), München (170 km), Memmingen (140 km), Zürich (260 km)

Nachhaltiges Urlaubsangebot in Tirol

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