
Ein Käse vom Bauern aus dem Tal, ein Wirt, der ihn serviert, ein Bus, der dich ohne Auto dorthin bringt: Im Bregenzerwald hängt das zusammen, weil Betriebe dort Netzwerke bilden. Solche Partnerschaften im nachhaltigen Tourismus machen aus einer Reise ein Erlebnis mit Gesicht. Nicht jede hält, was sie verspricht. Fünf Modelle aus Österreich zeigen dir, woran du echte Zusammenarbeit erkennst.
Was echte Partnerschaften im Tourismus ausmacht
Eine Partnerschaft im Tourismus ist eine verbindliche Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Landwirtschaft, Gemeinden, Verkehrsanbietern oder Schutzgebieten. Das Ziel ist ein gemeinsames Angebot, das keiner allein stemmen könnte: ein regionales Menü, ein Ticket für Bus und Bahn, ein Qualitätsstandard für Gastgeber.
Eine Unterscheidung ist wichtig: Zusammenarbeit ist ein Werkzeug, kein Nachhaltigkeitsbeweis. Ein Netzwerk kann Wertschöpfung in der Region halten, Autofahrten ersetzen oder Natur schützen. Es kann aber auch nur gemeinsam Werbung machen. Ob eine Partnerschaft nachhaltig wirkt, hängt an belegbaren Kriterien.
Mit diesen vier Fragen prüfst du jede Kooperation, der du auf einer Reise begegnest:
- Wer sind die Partner? Gute Modelle nennen Landwirte, Wirte, Gemeinden und Verkehrsbetriebe beim Namen und sagen, was jeder davon hat.
- Gibt es Kriterien, und wer prüft sie? Ein Katalog mit Punkten und regelmäßiger Kontrolle ist mehr wert als ein Logo allein.
- Gibt es Zahlen? Etwa zu Betrieben, Teilnehmern oder Beiträgen, jeweils mit Jahr.
- Kannst du das Angebot ohne Auto nutzen? Daran siehst du, ob die Zusammenarbeit im Alltag funktioniert.
Beim Einordnen hilft eine einfache Stufung. Am verlässlichsten sind unabhängig geprüfte Labels wie das Österreichische Umweltzeichen, das EU Ecolabel, Green Globe, TourCert oder Green Key. Darunter liegen Vereinsstandards, bei denen die Partner ihre Kriterien selbst festlegen und oft auch selbst prüfen. Am wenigsten sagt eine reine Eigenangabe wie „Wir arbeiten mit der Region“. Alle drei Stufen können sinnvoll sein, du solltest sie nur nicht verwechseln.
Die folgenden Beispiele messen wir genau daran. Die Angaben stammen von den Anbietern selbst oder von offiziellen Stellen, Stand 14. Oktober 2026. Wo es nötig ist, sagen wir dir, auf welcher Stufe ein Modell steht.
Bregenzerwald: Käse, Handwerk und eine gemeinsame Karte
Der Bregenzerwald gilt als Lehrbeispiel für regionale Vernetzung. Drei Modelle zeigen, wie unterschiedlich Zusammenarbeit aussehen kann. Mehr zur Region liest du in unserem Beitrag zum nachhaltigen Urlaub im Bregenzerwald.
KäseStrasse: Bauern, Sennen und Wirte an einem Tisch
Die KäseStrasse Bregenzerwald ist ein Netzwerk aus Bauern, Sennen, Wirten sowie Handwerks- und Handelsbetrieben. Gemeinsam wollen sie regionale Produkte, kleine Strukturen und die Kulturlandschaft erhalten. Nach Angaben der KäseStrasse gibt es das Netzwerk seit 1998 und es umfasst über 160 Betriebe.
Für dich heißt das: Über das Netzwerk findest du Höfe, Sennereien und Wirte, die du besuchen kannst. Bauern haben Abnehmer vor Ort, Wirte ein Profil mit regionalem Gesicht. Welche Kriterien ein Betrieb erfüllen muss und wie oft kontrolliert wird, haben wir auf der Website nicht gefunden. Das fragst du am besten direkt im Büro der KäseStrasse nach.
Werkraum: Handwerk und Gastgeber im Verbund
Der Werkraum Bregenzerwald ist ein Verein mit Sitz in Andelsbuch. Nach eigenen Angaben verbindet er knapp 95 Handwerksbetriebe und wurde 1999 gegründet. Er versteht sich als Impulsgeber und Plattform für das Handwerk und führt auf seiner Website auch Hotelpartner auf.
Dieses Modell zeigt eine andere Seite von Zusammenarbeit: Handwerk bleibt sichtbar, und Gäste können es erleben. Ob das auch ökologisch etwas bringt, etwa durch Material aus der Region, sagt der Verein auf seiner Startseite nicht. Hier lohnt sich die Nachfrage im Betrieb.
Gäste-Card: Bus, Bahn und Bergbahn in einem
Wer mindestens drei Nächte in einer der 27 Partnergemeinden übernachtet, bekommt zwischen 1. Mai und 31. Oktober die kostenlose Gäste-Card. Sie gilt in der Region Bregenzerwald und Großes Walsertal für öffentliche Busse und Bahnen, Bergbahnen und örtliche Freibäder. Im Frühjahr und Herbst fahren manche Bergbahnen nur eingeschränkt oder am Wochenende. Hinter der Karte stehen die Partnergemeinden und ihre Gastgeber. Partnerbetriebe wie Museen, Outdoor-Anbieter, Hallenbäder und Läden gewähren zusätzlich Ermäßigungen, die sind aber nicht kostenlos. Die Karte funktioniert auch auf dem Smartphone, schon auf der Anreise.
Von allen Modellen hier ist sie am leichtesten zu nutzen: Du brauchst weder ein Auto noch einen Aufpreis, nur die Buchung in einem Partnerort.
Nationalpark Hohe Tauern: Partnerbetriebe mit Punktesystem
Im Mölltal und Drautal in Kärnten haben sich Beherberger, Gastronomen, Regionalproduzenten und Outdoor-Anbieter zu den Nationalpark-Partnerbetrieben zusammengeschlossen. Mitglieder dürfen das Partnerlogo des Nationalparks Hohe Tauern führen.
Aufnehmen kann der Verein Betriebe aus dem Mölltal, dem Drautal und der Gemeinde Malta. Den Vorstand stellen Betriebe aus Heiligenblut, Großkirchheim, Mallnitz und Obervellach. Der Verein bündelt auch das Marketing: vorgefertigte Social-Media-Inhalte, Tipps zur Nachhaltigkeit und eine Einkaufsgemeinschaft für Werbematerial. Die Liste buchbarer Partnerbetriebe verlinkt die Nationalparkregion Hohe Tauern Kärnten auf ihrer Website.
Das Besondere ist das Punktesystem. Der Katalog umfasst 38 Kriterien, darunter Fortbildung, Speisekarte, Gebäude, Betriebsführung und Zimmerausstattung. Zur Aufnahme braucht ein Betrieb mindestens 50 % der Punkte, nach zwei Jahren Mitgliedschaft mindestens 66 %. Vor der Aufnahme gibt es einen Betriebsbesuch, danach alle zwei Jahre eine Evaluierung.
Dafür bekommen die Betriebe Gegenleistungen: je einen Eintritt ins BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz und ins Haus der Steinböcke in Heiligenblut, zwei geführte Ranger-Touren pro Jahr sowie Ermäßigungen bei der Großglockner Hochalpenstraße und beim Nationalpark-Wandertaxi. Beherberger zahlen 100 Euro Grundbeitrag plus 20 Euro pro Bett, Gastronomie, Regionalproduzenten und Outdoor-Anbieter 100 Euro im Jahr.
Zur Einordnung: Die Kontrolle läuft über den Verein selbst, intern durch Obmann oder Vorstand oder extern. Das ist ein Vereinsstandard und kein unabhängig geprüftes Label wie das Österreichische Umweltzeichen. Die Angaben gelten für die Kärntner Partnerbetriebe. Für Salzburg und Tirol haben wir keine vergleichbaren Zahlen gefunden.
Werfenweng und Salzburg: Urlaub ohne Auto als Gemeinschaftsprojekt
Werfenweng im Salzburger Pongau setzt auf sanfte Mobilität, kurz SAMO. Laut Salzburgerland Tourismus (Stand 2020) nutzen Gäste mit der SAMO Card Elektroautos, E-Mountainbikes, E-Roller und eine Pferdekutsche kostenlos, bei einer Bearbeitungsgebühr von acht Euro. Das Nachtmobil bringt Gäste ebenfalls kostenlos nach Hause, unter der Woche im Sommer von 8:30 bis 22:00 Uhr, im Winter bis 1:00 Uhr, freitags, samstags und vor Feiertagen bis 4:00 Uhr. Dazu kommt das Ortstaxi E-LOIS. Wer ohne Auto anreist, wird von der Gemeinde am Bahnhof Bischofshofen abgeholt.
Werfenweng gehört außerdem zu den Alpine Pearls, einem Zusammenschluss von 21 Orten in fünf Alpenländern (Stand 2020). Auf Wunsch planen die Tourismusbüros die autofreie Anreise samt Abholservice. Wie die SAMO-Angebote heute im Detail aussehen, konnten wir aus keiner aktuellen Quelle bestätigen. Frag vor der Buchung beim Tourismusverband Werfenweng nach Leistungen und Preisen.
Auf Landesebene gibt es seit 1. Mai 2025 ein ähnliches Prinzip, das Guest Mobility Ticket. Übernachtungsgäste in Salzburg fahren damit ab der Landesgrenze mit Bussen und Zügen im Bundesland. Dein Gastgeber gibt das Ticket beim Check-in aus, du bekommst es auch digital als QR-Code über das Pre-Check-in. Es gilt vom Anreise- bis zum Abreisetag, du musst es nicht täglich aktivieren. Kinder unter sechs Jahren fahren ohnehin gratis, ein Hund pro Person fährt kostenlos mit. Das Ticket selbst kostet nichts extra, allerdings zahlen Gäste in der Einführungsphase eine Mobilitätsabgabe von 50 Cent pro Nacht.
V-CARD Vorarlberg: Kooperation mit Fragezeichen
Die V-CARD ist ein anderes Modell: Sie bündelt Ausflugsziele, die unabhängig voneinander arbeiten. Angeboten wird sie von der Vorarlberg Tourismus GmbH, sie gilt zwischen 1. Mai und 31. Oktober. Laut Anbieter sind über 90 Ausflugsziele in Vorarlberg und Liechtenstein einmal kostenlos nutzbar, darunter Seilbahnen, Museen und Bäder. Bei Bonuspartnern gibt es mehrmals einen ermäßigten Preis.
Die Saison 2026 kostet 95 Euro für Erwachsene und 71 Euro mit Familienpass. Kinder der Jahrgänge 2009 bis 2019 zahlen 47,50 Euro, mit Familienpass 35,50 Euro. Jüngere Kinder bekommen ihre eigene Karte gratis. Der Familienpass-Preis gilt nur, wenn mindestens ein Erwachsener eine V-CARD kauft. Die Karte kommt laut Anbieter innerhalb von sieben Tagen per Post, die digitale MobileCARD ist ab 1. Mai 2026 verfügbar.
Wie viele Ziele an dem Verbund hängen, siehst du auf der Karte. Sie zeigt die V-CARD-Ziele, die wir erfasst haben, als Beispiel für Zusammenarbeit und nicht als Empfehlung der einzelnen Angebote.
Auf der Karte siehst du auch Ziele in Liechtenstein. Viele Ziele liegen im Montafon, wie du die Region ohne Auto erlebst, liest du in unserem Beitrag Wandern ohne Auto im Montafon.
Die Einordnung gehört dazu: Die V-CARD ist eine Erlebniskarte, kein Nachhaltigkeitsmodell. In den Angaben des Anbieters ist öffentlicher Verkehr nicht aufgeführt, anders als bei der Gäste-Card im Bregenzerwald oder dem Guest Mobility Ticket in Salzburg. Ein Umweltzeichen oder eine Nachhaltigkeitsprüfung haben wir für die Karte nicht gefunden. Sie lohnt sich, wenn du viele Ziele an mehreren Tagen besuchst. Rechne vorher nach, ob Einzeltickets günstiger sind, und prüfe vor dem Kauf die aktuellen Preise.
Wie sich die drei Karten aus diesem Beitrag unterscheiden, zeigt der Vergleich:
| Karte | Kosten für dich | Bus und Bahn | Bergbahnen und Ziele |
|---|---|---|---|
| Gäste-Card Bregenzerwald | kostenlos ab drei Nächten (1. Mai bis 31. Oktober) | ja | Bergbahnen und Freibäder |
| Guest Mobility Ticket Salzburg | kostenlos, plus 50 Cent Mobilitätsabgabe pro Nacht (Einführungsphase) | ja, im Bundesland | in den Angaben nicht aufgeführt |
| V-CARD Vorarlberg | 95 Euro für Erwachsene (Saison 2026) | in den Angaben nicht aufgeführt | über 90 Ziele, je einmal kostenlos |
Partnerschaften prüfen: Grenzen und Praxis-Tipps
Wann Kooperation allein nichts über Nachhaltigkeit sagt
Zusammenarbeit macht ein Angebot stärker, aber nicht automatisch nachhaltiger. Die Modelle oben zeigen drei Grenzen:
- Der Bregenzerwald hat dichte Netzwerke, steht aber laut Lizenznehmerliste von umweltzeichen.at (2026) nicht unter den 17 Destinationen mit dem Österreichischen Umweltzeichen. Das Montafon steht dort.
- Bei den Nationalpark-Partnern kann die Kontrolle intern durch den Vorstand erfolgen, und der Werkraum nennt auf seiner Startseite keine Umweltkriterien.
- Die V-CARD bündelt Ziele, ohne Bus und Bahn aufzuführen.
Prüfe deshalb zusätzlich, ob ein Betrieb unabhängig geprüfte Labels trägt. Was das Österreichische Umweltzeichen bedeutet, erklären wir in Österreichisches Umweltzeichen Hotel. Wie sich BIO HOTELS davon unterscheiden, liest du in BIO HOTELS Zertifizierung.
Achte außerdem auf Warnzeichen. Sie sind kein Beweis für Greenwashing, aber ein Grund nachzufragen:
- Vage Sätze wie „Wir arbeiten mit regionalen Partnern“, ohne dass ein Partner genannt wird.
- Logos und Siegel ohne Erklärung, wer sie vergibt und wer prüft.
- Zahlen ohne Jahr oder ohne Quelle.
- Eine „Partnerschaft“, die nur aus gegenseitigen Rabatten besteht.
Checkliste für deine nächste Reise
Schick deinem Gastgeber vor der Buchung drei kurze Fragen: Mit welchen Höfen und Betrieben arbeitet ihr zusammen? Nach welchen Kriterien? Wie komme ich ohne Auto zu euch? Eine klare Antwort ist ein gutes Zeichen. Eine ausweichende Antwort heißt nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt, aber sie zeigt dir, wo du genauer hinschauen solltest. Dazu passt diese Checkliste:
- Vor der Buchung: Stell die drei Fragen von oben und notiere dir die Antworten.
- Gästekarten: Prüfe, ob öffentlicher Verkehr enthalten ist und ab wie vielen Nächten die Karte gilt.
- Anreise: Frag, ob dich Gastgeber oder Gemeinde am Bahnhof abholen, und schau dir die Fahrpläne für deine Reisezeit an.
- Bezahlkarten: Rechne bei kostenpflichtigen Karten wie der V-CARD nach, ob sich die Ziele für dich lohnen.
- Regional einkaufen: Besuche Höfe und Sennereien, die ein Netzwerk nennt, und frag nach der Herkunft.
- Labels: Schau zusätzlich nach unabhängig geprüften Siegeln.
Du führst einen Betrieb?
Die Beispiele zeigen einen Weg: Starte mit wenigen Partnern, halte Kriterien schriftlich fest und veröffentliche Zahlen mit Jahr. Der Kärntner Verein macht vor, wie ein Punktesystem mit Aufnahmeschwelle aussieht. Ein Jahresbeitrag von 100 Euro ist dort der Einstieg. Lass die Kriterien nach Möglichkeit von außen prüfen, dann kannst du deinen Gästen mehr zeigen als ein Logo.
Häufige Fragen zu Partnerschaften im nachhaltigen Tourismus
Was sind Partnerschaften im nachhaltigen Tourismus?
Das sind verbindliche Kooperationen zwischen Betrieben, Landwirtschaft, Gemeinden, Verkehrsanbietern und Schutzgebieten. Sie schaffen gemeinsame Angebote wie regionale Menüs, Mobilitätskarten oder Qualitätsstandards. Nachhaltig sind sie erst, wenn Kriterien, Kontrolle und Ergebnisse belegt sind. Beispiele aus Österreich sind die KäseStrasse im Bregenzerwald und die Nationalpark-Partnerbetriebe in Kärnten.
Woran erkenne ich eine echte Partnerschaft?
Echte Partnerschaften nennen ihre Partner, haben Kriterien mit regelmäßiger Kontrolle und veröffentlichen Zahlen mit Jahr. Du kannst das Angebot praktisch nutzen, etwa ohne Auto. Die Nationalpark-Partnerbetriebe in Kärnten zeigen das mit 38 Kriterien und einer Evaluierung alle zwei Jahre. Wenn ein Betrieb dazu nichts sagt, frag direkt nach.
Ist die V-CARD Vorarlberg nachhaltig?
Die V-CARD ist eine Erlebniskarte der Vorarlberg Tourismus GmbH und kein geprüftes Nachhaltigkeitsmodell. Öffentlicher Verkehr ist in den Angaben des Anbieters nicht aufgeführt. Die Gäste-Card im Bregenzerwald enthält dagegen Busse, Bahnen, Bergbahnen und Freibäder. Rechne vor dem Kauf der V-CARD nach, ob sie sich für deine Ziele lohnt.
Wie reise ich mit Partnerschaften ohne Auto?
Wähle Regionen mit Gästekarten, die öffentlichen Verkehr einschließen, etwa die Bregenzerwald Gäste-Card ab drei Nächten oder das Guest Mobility Ticket in Salzburg. Frag vor der Buchung, ob dich Gastgeber oder Gemeinde am Bahnhof abholen, wie es Werfenweng laut Salzburgerland Tourismus tut.
Fazit: Frag nach Partnern, Kriterien und Zahlen
Gute Partnerschaften erkennst du daran, dass sie konkret werden: Sie nennen Partner, haben Kriterien und liefern Zahlen. Der Bregenzerwald zeigt, wie dicht regionale Netzwerke sein können. Die Nationalpark-Partner in Kärnten zeigen, wie ein Punktesystem aussieht. Werfenweng und Salzburg machen Urlaub ohne Auto praktisch möglich. Die V-CARD zeigt, dass ein gemeinsames Ticket noch kein Nachhaltigkeitsmodell ist.
Welches Modell zu deiner Reise passt, hängt von deinem Plan ab:
- Urlaub ohne Auto: Wähle eine Region mit Gästekarte, die Bus und Bahn einschließt, etwa im Bregenzerwald oder in Salzburg.
- Naturnahe Gastgeber: Schau dir die Nationalpark-Partnerbetriebe an und frag den Betrieb nach seinen Kriterien.
- Viele Ausflugsziele in kurzer Zeit: Die V-CARD kann sich lohnen, wenn du nachgerechnet hast und die Anreise selbst planst.
- Regionale Küche und Handwerk: Nutze die Netzwerke der KäseStrasse und des Werkraums als Wegweiser, und prüfe die Umweltkriterien beim Betrieb selbst.
Dein nächster Schritt: Such dir eine Region aus und stell deinem Gastgeber die drei Fragen aus der Checkliste. Bei den nachhaltigen Unterkünften und in den Urlaubsregionen findest du Orte, an denen du das ausprobieren kannst.
Quellen
Vorarlberg Tourismus GmbH: V-CARD Vorarlberg, Leistungen und Preise 2026, abgerufen am 14.10.2026.
Nationalpark Hohe Tauern: Nationalpark Partnerbetriebe Kärnten, Leitwerk, Mai 2025.
Werfenweng und Salzburgerland Tourismus: Guest Mobility Ticket (Seite zuletzt geändert 18.07.2025) und Autofreier Urlaub in den Bergen (2020).
Bregenzerwald Tourismus: Bregenzerwald Gäste-Card, Seite Stand Oktober 2026; KäseStrasse Bregenzerwald und Werkraum Bregenzerwald, abgerufen am 14.10.2026.
Österreichisches Umweltzeichen: Lizenznehmerliste Destinationen (UZ 82), 2026.
